(wenn ihr auf die einzelnen Fotogalerien klickt, werden sie vergrössert mit der Diashow-Möglichkeit angezeigt - alle Fotos, und das sind nicht wenige, findet ihr unter "alle Fotos")

 

Um 04.10 Uhr (kein Tippfehler, leider!) beginnt der Tag. Nicht nur für uns, denn nachdem Truni gestern schon versehentlich in aller Herrgottsfrüh den falschen Knopf beim Autoschlüssel erwischt hat und die Alarmanlage losging, gibt’s auch heute ein kleines Malheur. Ihr kennt uns ja, kein Rauchverbot ist vor uns sicher und natürlich wäre rauchen im Mobil eigentlich nicht erlaubt. Da wir aber schon die ganze Woche unserem Hobby frönen, erstaunt es uns umso mehr, dass ausgerechnet heute der Rauchalarm findet, er müsse mal was zum Besten geben. Es dauert doch einige Momente, bis Truni das Teil von der Decke reissen kann. Es fristet nun sein Dasein in einer Schublade – das hat es nun davon, sieht nichts mehr von der weiten Welt.

 

Um 06.00 Uhr schiffen wir ein und um 07.30 Uhr geht’s dann auch endlich los. Einer spontanen Eingebung folgend buchen wir kurzerhand eine Outside-Kabine, um wenigstens noch zwei Stunden Schlaf anzuhängen. Die ersten Stunden auf offener See (bevor es dann wirklich in die Channels geht), sind noch nicht so interessant. Dann aber geniessen wir stundenlang die nach mancher Ansicht schönste Fährpassage der Welt bei strahlendem Sonnenschein. Dieses Vergnügen ist nur ca. 10% aller Passagiere der Inside Passage vergönnt, da es sonst meist in Strömen regnet. Unterwegs sehen wir (ohne Aufpreis) drei Buckelwale und die Landschaft ist schlicht phänomenal. Wir unterhalten uns während längerer Zeit nett mit Gisa und Frank, einem sehr sympathischen Paar aus Deutschland auf Hochzeitsreise. Sie machen fast den gleichen Trip wie wir und so können wir uns wunderbar austauschen. Zudem leisten wir uns den Luxus und schlemmen uns durchs Abendbuffet mit Fensterplatz und grandioser Aussicht. Als es langsam eindunkelt, legen wir uns nochmals etwas aufs Ohr und geniessen auch noch eine herrlich warme Dusche.

 

Um 22.30 Uhr legt die Northern Expedition in Prince Rupert an und wir müssen uns nur noch einen guten Kilometer zu unserer reservierten Campsite begeben. Zu unserer grossen Freude haben wir eine passable Internetverbindung und können die gestern noch nicht vollendete Upload-Aktion beenden.

 

Die einzige Tatsache, die den heutigen Tag etwas trüben kann, ist Fedis Niederlage gegen diesen doofen Berdych. Jä nu …

 

(Der Upload aller Fotos muss leider noch etwas warten, da auch hier die Verbindung ziemlich schlecht ist. Aber ihr seid ja wahrscheinlich eh noch mit den bisher eingestellten Bildern beschäftigt ...)

 

 

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