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Heute ist nun Putz- und Waschtag angesagt. Nachdem wir uns zuerst selber etwas in Schwung bringen, wird Turtle einem wohlverdienten Bade zugeführt. Obwohl Fraserway dies eigentlich nicht unbedingt verlangt und nur der Innenraum besenrein zu übergeben ist, ist es uns ein Anliegen, Turtle nach seinen vierwöchigen Strapazen noch etwas zu verwöhnen. Also wird kräftig geschrubbt und abgespritzt, was das Zeug hält. Schliesslich ist auch noch grosse Kleiderwäsche angesagt, da sich in den letzten paar Tagen doch noch einiges angesammelt hat.

 

Um 15.30 Uhr schliesslich ist alles (Turtle, Wohnteil, Wäsche und wir) blitzblank und wir können von Burnaby aus mit dem SkyTrain Vancouver nochmals einen Besuch abstatten. Nach dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ steuern wir schnurstracks die Steamworks Breweries an (auf dem Campground in Burnaby gibt es nur alkoholfreies Bier, das wollten wir uns dann doch nicht antun) und schmeissen uns eine Biersuppe (Mike) und (wie könnte es anders sein) einige Chicken-Wings (Truni) an die Hüften. Dann mal kurz eine Reservation fürs Nachtessen im Ristorante al Porto vorgenommen, bevor wir uns noch zu einer ausgiebigen Shopping-Tour aufmachen.

 

Im al Porto geniessen wir den letzten Abend auf kanadischem Boden und lassen uns von Livio, dem emigrierten Rumänen, den wir schon 2009 kennengelernt haben und seinem Kollegen Jonathan verwöhnen. Diese zwei Guys repräsentieren eigentlich in Person die Gastfreundschaft, die wir in den letzten viereinhalb Wochen in Kanada erleben durften. Alle Leute hier sind wirklich einfach nur nett und extrem hilfsbereit. Neben dem sehr guten Essen haben wir uns bestens mit den beiden unterhalten und sind nach der letzten Flasche B.C.-Wein, einem herrlichen Pinot Noir von der einzigen von First Nations betriebenen Winery, und vom Hause offerierten Grappas (den ersten in diesem Urlaub) recht beschwingt wieder mit dem SkyTrain zu unserem Campground in Burnaby zurückgekehrt.

 

Ja und morgen früh heisst es nun Abschied nehmen von Kanada. Es waren unbeschreibliche viereinhalb Wochen und wir freuen uns jetzt noch auf das völlig gegensätzliche Las Vegas, wo wir morgen dann Kellis treffen werden.

 

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