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Wir haben uns schon relativ früh auf die Socken gemacht, sind die 28 km Rumpelpiste wieder zurück gefahren (Turtle sieht aus wie ein Schweinchen) und haben uns in Quesnel mit Vorräten eingedeckt und der dortigen Ford-Niederlassung einen Besuch abgestattet, um Oel und Reifendruck checken zu lassen (wer Truni näher kennt, weiss, dass unser Unki der jederzeit optimistischen Mike sonst noch den letzten Nerv raubt…) und haben die auf „wundersame“ Weise verschwundene Anzeige der Gänge wieder installieren lassen (nein, nein: Truni ist also totsicher nicht an eines der 100‘000 Knöpfchen gekommen – er doch nicht, niemals!). Nachdem wir all diese allfällig eintretenden Katastrophen haben ausschliessen können, fahren wir nun wesentlich entspannter weiter und treffen mit einem kurzen Zwischenhalt (bei dem wir die mittlerweile täglich obligaten Hühnerteile für René kaufen müssen – wer Mike besser kennt, weiss, dass sie wie ein `‘Hund‘ leidet) um knapp nach 14 Uhr am Canim Lake ein. Der Platz, den wir zugewiesen bekommen, hat freie Sicht auf den See und das Wetter meint es gut mit uns, so dass wir im Freien unseren Bericht verfassen können. Ausser einem kurzen Spaziergang, lassen wir heute Beine und Seele baumeln und freuen und des Lebens. Da man für ein Nachtessen in der hiesigen Lodge bereits früher hätte reservieren müssen, werden wir uns auch heute wieder in die Küchenschürze werfen und uns was Leckeres basteln (wird wohl Surf-and-Turf – schliesslich liegt da doch noch ein Hummerschwänzchen im Tiefkühler, mmmh…). Dafür brauchen wir aber erst mal ein ordentliches Feuer und Truni steht ziemlich unter Druck, da unsere Camp-Nachbarn bereits eine ziemlich beindruckende Flacke haben.. Während er sich abmüht, geniesst Mike ein Glas Weisswein und unterstützt mit „weisen“ Sprüchen die Aktion (tja, es ist halt immer gut, wenn man einen Experten mit hat). Eine grosse Schar Gänse, die den See bewohnt, macht sich derweil lautstark bemerkbar und wir hoffen, dass das Federvieh in der Nacht auch schlafen wird, ansonsten wir wohl kein Auge zu tun werden.

Schliesslich kann Truni (gut vergleichbar mit Tom Hanks im Film „Cast away“, für die Cineasten unter euch) voll Stolz sagen: „ICH hab Feuer gemacht“ (gewisse Ähnlichkeiten mit den Mike sehr sympathischen Silberrücken sind nicht ganz aus der Luft gegriffen). Zu diesem Zeitpunkt droht René erstmals der wehrlosen Mike, die sich aber todesmutig nicht mundtot machen lässt (dafür aber immer wieder zwischendurch ihre Spurtfähigkeiten einsetzen muss, um allfälligen Tätlichkeiten zu entgehen).

 

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